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Most - Rennbericht vom Sonntag
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Der zweite Tag des sechsten Saisonrennens hinterlässt beim Team Allgäuer zwiespältige Gefühle. Einerseits konnte Andam Lacko im letzten Lauf endlich die ihn gesetzten Erwartungen erfüllen und mit einer guten Leistung den zweiten Platz erkämpfen. Andererseits war Alexander Lvov, der zweite Fahrer des Teams, in einen heftigen Auffahrunfall verwickelt, dessen Folgen die Mechaniker wohl bis kurz vor der Abfahrt zum nächsten Rennen in Zolder beschäftigen werden.

Der Sonntag begann für die beiden Piloten mit mäßigen Ergebnissen. Im Zeittraining lief es nicht nach Plan, eigentlich waren bessere Resultate als die achtschnellste Rundenzeit für Lokalmatador Lacko und die zehnte Startposition für den Fahrer aus St. Petersburg zu erwarten gewesen. Folglich mussten die beiden Akteure im Rennen kämpfen, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den zweiten Lauf zu erarbeiten. Doch die unglaubliche Leistungsdichte macht es schwer, die aus den vorderen Reihen gestarteten Konkurrenten zu überholen. Alexander Lvov schaffte immerhin das kleine Kunststück, am zähen Franzosen Janiec vorbei zu ziehen. Im weiteren Verlauf profitierten die beiden „Gelben Fahrer“ vom Ausfall des aktuellen Europameisters David Vrsecky. Damit rückten Lacko und Lvov jeweils einen Rang nach vorne und belegten damit exakt die Plätze, die im abschließenden Lauf für den Start aus der ersten Reihe gut waren.

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Der Start verlief aus Sicht der beiden Fahrer gut, nachdem sich das Feld sortiert hatte, lag der Lokalmatador zur Freude der tschechischen Zuschauer an der Spitze, Lvov auf Rang drei. Zwischen die beiden hatte sich der Brite Chris Levett geschoben, der sich in der zweiten Runde als zu stark für Lacko erwies und in Führung ging. Damit lag der Tscheche auf Rang zwei, die Position verteidigte er mit einer souveränen Vorstellung bis ins Ziel.

Lvov und Nittel gerieten dann im dritten Umlauf aneinander. Der Russe hatte einen etwas anderen Bremspunkt gewählt als sein deutscher Verfolger, der auf Alex’ MAN auffuhr. Die beiden havarierten und verkeilten Trucks standen zwar auf der Fahrbahn, was aber von der Rennleitung keineswegs als Grund gesehen wurde, das Rennen abzubrechen. Viel Arbeit also für das Team in den nächsten Tagen – doch der Erfolg von Lacko zeigte auch, dass die beiden MAN durchaus in konkurrenzfähiger Verfassung sind.

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